
Vom Landestrainer Jan Selig wurden Amon (-66 kg), Christopher (-73 kg) und Florian (-81 kg) für das letzte U17-Sichtungsturnier in diesem Jahr in Herne nominiert, welches eine Qualität einer Deutschen Meisterschaft aufwies. Nach den Ergebnissen der letzten Turniere standen die Ingelheimer mit viel Selbstvertrauen auf der Matte.
Amon traf im ersten Kampf allerdings auf den späteren Finalisten, konnte lange im Griffkampf mithalten, ließ sich aber überraschen und wurde geworfen. In der Trostrunde setze er im Boden einen Hebel an, konnte diesen aber nicht vollenden. Anschließend wurde er durch einen Hüftwurf überrascht und verlor auch diesen Kampf und schied leider aus.
Christopher startete mit einem Arbeitssieg (Waza-Ari-Wertung für Handwurf) in die 1. Runde und einem weiteren vorzeitigen Sieg durch Wurf-Haltetechnik-Kombination in der 2. Runde. Im Achtelfinale agierte er zu hektisch, wurde bei einem Uchi-Mata gekontert und musste in die Trostrunde. Hier siegte er selbst durch eine Kontertechnik, verlor aber anschließend durch einen Schulterwurf und musste sich mit dem 7. Platz zufriedengeben.
Florian startete im 1. Kampf mit einer Waza-Ari Wertung durch Handwurf gegen den späteren Finalisten, konnte den Vorsprung aber nicht über die Zeit retten, ließ sich auskontern und musste ebenfalls in die Trostrunde. Hier gelingt ihm erneut ein Handwurf mit Waza-Ari-Wertung, den er über die Kampfzeit verteidigt. Den nächsten Trostrundenkampf gewann Florian schnell mit einer Vor-Rückkombination und stand im Kampf um Bronze. Hier setzte er seinen überlegenen Griff ein, um erneut mit seiner Spezialtechnik Tai-Otoshi (Handwurf) zu punkten und beendete den Kampf durch eine Haltetechnik im Boden nach gut 30 Sekunden. Damit sicherte er sich dieses Jahr den dritten Podiumsplatz bei einem Bundesturnier.

